Selbstgespraeche

Samstag, 30. Dezember 2006

Gefuehlschaos

Unglücklich verliebt zu sein, schmeckt wie ein kleiner Tod.

Dienstag, 21. November 2006

Metaphern-Schwemme

Gib mir ausreichend Zeit und gönne mir wenig Schlaf, dann fange ich damit an, Blumen zu spucken!

Mittwoch, 15. Februar 2006

Mit mir allein

Ich bin traurig.

Ich möchte geliebt werden.
Ich möchte lieben.

Ich will alles! (alles?)
Ich habe nichts. (nichts?)

Ich wäre gern woanders.
Jetzt.
Für immer!?

Ich bin so...

Mittwoch, 5. Oktober 2005

Mir ist's...

... ,als stünde der Herbst vor meiner Tür. Nein; als hätte er mein Kämmerlein gerade durchbrochen!

Ich fühl' mich so leer; so allein. Nein; so einsam!



allein... wartend

Donnerstag, 15. September 2005

Ein ungeschickter Liebesbrief

Lange hatte ich darüber nachgedacht, ob - und wenn ja, wie - ich mich am Tag X in Erinnerung rufen wollen würde. Der Tag X ist heute. Dein 30. Geburtstag.

Seit nunmehr fast 9 Monaten hab’ ich kein Sterbenswörtchen von Dir vernommen; und ich denke noch immer täglich an Dich. Gestern Nacht geistertest Du sogar durch meine Träume. Ich fand’s zauberhaft... schön... so vertraut... so realistisch anmutend... wie damals. Damals...

Ein Anruf wäre das Naheliegendste gewesen. Aber ich schaffe es nicht einmal, zum Hörer zu greifen, denn Deine Nummer zu wählen. Meine Gefühle hätte ich beim Ertönen Deiner Stimme nicht länger unter Kontrolle. Dessen bin ich mir sicher.

Eine selbstbemalte Karte käme von Herzen. Aber ich will Dir nicht zeigen, wie’s in mir aussieht, wenn ich an Dich denke... nicht einmal, DASS ich so sehr an Dich denke... dass Du mir noch immer viel bedeutest.

Eine e-card/e-mail wäre schnell abgeschickt. Aber ich weiß nicht, ob sie jemals von Dir gelesen würde.

Eine SMS täte uns beiden am wenigsten weh, dachte ich. Nur ein „Alles Liebe zum Geburtstag! :-) - Bia". Ja. Ja! Kein „Ich hoffe,... .". Nein. Nein! Es würde zu viel Schmerz darin mitschwingen. Schmerz, der Dich antasten könnte, wärest Du noch empfänglich dafür. Und Du willst mich ja aus Deinem Kopf bekommen, sagtest Du. Möglicherweise hast Du’s; und ich...

Aber ich konnte nicht einfach schweigen.

Ein kleiner Gruß. Ohne ein „Ich liebe Dich.". Gefühlt, aber verschwiegen. Diesmal. Für immer.


kleine blume

Samstag, 6. August 2005

the sound of silence

Zwei Monate ohne ein Wort. Das ist heftig.

Und in meinen Ohren, meinem Kopf hallen ungesagte Gesprächsfetzen wider. Wieder und wieder. Stumme Schreie. Mitgelebt, für tot erklärt. Nur vor mir selbst. Manchmal. Nicht, wie jetzt.

Samstag, 30. Juli 2005

späte Einsicht!?

Was man einem anderen abverlangt, sollte man selbst bieten... und was man sich selbst herausnimmt, sollte man einem anderen gewähren.

Dienstag, 5. Juli 2005

Warum (nicht)?

Vor wenigen Tagen lernte ich jemanden kennen - via Chat - ... EINEN interessanten, witzigen, mehr oder weniger herausfordernden Menschen unter vielen Schwachmaten Langweilern. Und ich fühl’ mich schuldig, weil ich mich gern mit ihm unterhalte!?! Warum nur? Und gleichzeitig kann ich es kaum erwarten, an unser letztes Gespräch anknüpfen zu können. Warum auch nicht?

Mein Lesestoff


Henry Miller
Plexus

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