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meineeine

Samstag, 24. November 2007

Ein Jahrestag; der vierte...

Ob Du noch an mich denkst, weiß ich nicht. Ich denke noch so oft an Dich; in diesem Augenblick mit "anniversary" von The Cure in den Ohren, einem Lächeln auf den Lippen und Tränen in den Augen.

Mittwoch, 13. Juli 2005

a propos "Angst":

Gestern...

vor 10 Jahren bestand ich meine Fahrprüfung. Und seitdem bin ich nicht wieder selbst Auto gefahren.

Das ist...

Kampfansage!

Gestern...

Nach einer schmerzerfüllten Nacht, in der ich in Gedanken die Wände mehrmals hochging, rang ich mich dazu durch, den Qualen aktiv/passiv ein Ende zu bereiten. Zwei oder drei Tage lang hatte ich gehofft, der Schmerz ließe sich ignorieren und würde sich - gedemütigt - ins Nichts verkriechen. Früher hatte das durchaus funktioniert. Aber diesmal nicht. Schade. Irgendwie.

Seit meinem letzten Zahnarztbesuch waren ein paar Jahre vergangen. Mein damaliger Zahnarzt war zu grob mit meinem ihm anvertrauten „Kauapparat" umgegangen, befand ich. Dem wollte ich nie wieder unter die Hände kommen. Nee... und allen anderen Zahnärzten am besten auch nicht.

An einem gewissen Punkt besiegt der Schmerz die Angst.

Als ich dann auf dem Zahnarztstuhl (nicht der des groben Ungetüms!) lag, war ich ein bisschen aufgeregt/ängstlich, jedoch sah ich voller Vorfreude den nahenden schmerzfreien Zeiten entgegen.

Meine Erlöserin erklärte den Schmerzverursacher für tot; und um mich davon zu überzeugen, dass dem so ist, stocherte sie herzhaft in der Backenzahnruine herum. Mein schmerzverzerrtes Gesicht und das begleitende „immmh" sorgten bei ihr für einen Aha-Effekt: irgendwas mit „eingewachsenes Zahnfleisch" oder so vernahm ich.

Dass der Zahn entfernt werden musste, war beschlossene Sache. Okay. Prima. Dass es hässlich wehtun würde, wenn die Betäubungsspritze sich in mein entzündetes Zahnfleisch bohrt, sagte sie mir vorher noch. Fein. Wehgetan hat’s nicht wirklich, aber: dankeschön fürs Angstmachen! [Das gleiche Spiel wiederholte sich, als der Zahn ‘rausgezogen wurde. Aber ‘mal ehrlich: das Knirschgeräusch war viel ekliger als das dumpfe Gefühl dabei.]

Das Kribbeln begann bei den Einstichstellen und war plötzlich in meinen Fingern. Dann fing ich an, schwer und langsam zu atmen. Mir wurde schummrig vor den Augen. Arme und Beine wurden tonnenschwer. Panik!

Als sich Ärztin + Assistentin wieder um mich kümmerten, brachte ich ein „Mir ist schwindelig." hervor. Warum ich nicht gleich etwas gesagt hätte... ?!?

Ich wurde in die Horizontale gebracht. Die Ärztin redete mir gut zu, öffnete den Reissverschluss meines Kurzpullis, kühlte meine Stirn, hielt mein rechtes Bein hoch, tätschelte mir die Wange und forderte mich dabei wiederholt dazu auf, meine Augen geöffnet zu halten [Selbsthypnose hatte ich bisher nur mit geschlossenen Augen praktiziert, also musste selbige ausfallen. Mist!], während die Assistentin mir Luft zuwedelte und mir etwas zur Anregung des Kreislaufes einflößte.

Nach einer Weile normalisierte sich meine Atmung; Arme und Beine „tauten auf"; das Kribbeln verschwand. [nur nicht aus Wange und Lippen]

Weil ein anderer Patient wartete und ich mich noch nicht ganz wohl fühlte, wurde ich ins Zimmer der Sprechstundenhilfe geleitet und durfte mich dort - bei einem Glas Mineralwasser - erholen.

Kurzzeitig wurde erwägt, die Zahn-OP wegen meines kleinen Schwächeanfalls auf einen anderen Tag zu verschieben. Noch einmal die gleiche Prozedur? Nee, ohne mich!

Während der Backenzahnentfernung starrte ich tapfer auf die Deckenlampe. Einen besseren Fixierpunkt hatte ich nicht gefunden. Die 50er-Jahre-Rock’n’Roll-Musik, die aus dem Radio sprudelte, ging mir zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr auf den Keks. Drück-zieh-dreh-knirsch und das verhasste Ding war draußen.

Danach das Unvermeidliche: Mull(?)-Dingsbums im neu erschaffenen blutigen Krater, Anweisungen zur Ernährung am Tag des Eingriffs, Belehrung zum Thema „regelmäßiger Zahnarztbesuch".

Puh, ich hatte meine Angst besiegt und war dem Schmerz entgegengetreten! :-)



schmerzwelten

Sonntag, 26. Juni 2005

Wer bin ich?

Eines vorweg:

Wer etwas über mich erfahren möchte, ist an dieser Stelle nicht wirklich falsch. Was allerdings bedacht werden sollte, ist, dass ich mehr bin, als die Summe der Antworten, die hier zu finden sind. Außerdem verspreche ich keine ewige Gültigkeit. Alle Angaben mache ich spontan - was eher nicht in meiner Natur liegt -, grüble also nicht stundenlang darüber nach - was mir eher entspräche -; sie gelten zumindest in dem Augenblick, in welchem ich sie in meine Tastatur hämmere. Möglicherweise würde ich bereits morgen anders antworten.

Der Einfachheit halber orientiere ich mich an Fragebögen, die sich jemand anderes ausgedacht hat. [Die ersten beiden entstammen der Zeitschrift Orkus und werden vornehmlich Szene-Stars und -Sternchen vorgesetzt.]



Cinnamonia, stell dir vor, du wärest...

... eine Farbe? Weiß... als „Summe" aller Farben
... ein Tier? Schmetterling... filigran, frei, zauberhaft, wunderschön
... ein Planet? Venus... als Inbegriff der Weiblichkeit
... ein Lied? „Flugufrelsarinn" von Sigur Rós.... ein Wohlfühl-Song
... eine Blume? Freesie... für mich der Inbegriff des Frühlings... warum auch immer
... ein Edelstein? Opal... ja, erinnert Ihr Euch an die „Ring-Parabel"? ;-)
... eine mythologische Figur? Persephone... zwischen „Leben" und „Tod" hin- und hergerissen
... ein Buch? „Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde... da steckt so viel Weisheit und Geist drin
... ein Film? „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" (?)
... eine Jahreszeit? Frühling... alles duftet und schmeckt nach neu-erwachtem Leben
... eine Stadt? Berlin... dort fühle ich mich wohler als in mir selbst... sollte es denn möglich sein!?


Welches charakteristische oder auch charakterliche Merkmal magst du an dir am liebsten, welches am wenigsten?
... die Selbstlosigkeit und den Egoismus... und den Spagat zwischen beiden

Was sind die drei bedeutendsten Dinge in deinem Leben?
... ich selbst sein zu können,
... (trotzdem oder gerade dafür) geliebt zu werden,
... zu lieben

Was macht dich wirklich wütend?
... absichtlich genervt zu werden

Was bringt dich zum Lachen?... übertriebene Ernsthaftigkeit

Was bringt dich zum Weinen?
... gewisse Erinnerungen in Verbindung mit dem Gefühl des Verlustes

Was ist das Erste, das du morgens nach dem Aufstehen tust?
... in meine Hausschuhe schlüpfen

Mit wem wärest du gerne verwandt?
... hmm... ich möchte niemand anderes sein, falls die Frage darauf abzielt

In wessen Haut würdest du gerne für einen Monat lang schlüpfen und wieso?
... oh... Ich würde kurzzeitig in die Haut eines jeden, dessen Verhalten/Ansichten/etc. ich nicht verstehe, schlüpfen wollen.

Was ist dein Lieblingsfilm?
... hab’ keinen bestimmten

Was ist dein Lieblingsbuch?
... „ES" von Stephen King

Wer war der Held deiner Kindheit?... Ich erinnere mich nicht daran, einen gehabt zu haben.

Welcher Person möchtest du nie über den Weg laufen?... einer Person, die mich abgrundtief hasst

Was soll deine Henkersmahlzeit sein?... Tränen + ein Lächeln

Was schätzt du besonders an einer Person des anderen Geschlechts?
... Geduld, die diese Person mir gegenüber aufzubringen weiß

Was war für dich das bislang schmerzlichste Erlebnis?... endgültiger Abschied

Wann und von wem hast du deinen ersten Liebesbrief bekommen?
... hmm... wahrscheinlich von meinem ersten „Freund" in Kindertagen

Was magst du am Sex am liebsten?... loslassen zu können, nicht nachdenken zu müssen

Wofür würdest du dein Konto überziehen?
... für alles, was mir wichtig ist

Wann warst du zum letzten Mal verlegen oder bist errötet?
... keine Ahnung...
Verlegen bin ich meistens dann, wenn ich einsehen muss, dass ich mich geirrt habe.

Was wolltest du schon immer einmal machen, hast dich aber nie getraut?
... Menschen meine Meinung über sie ungeschönt vor den Latz zu knallen

Wie und wo kannst du dich am besten entspannen?... beim Meditieren... in ruhiger/angenehmer Umgebung

Was ist deine Lieblingsstadt?
... Berlin

Besitzt du ein Schmuckstück, das dir besonders viel bedeutet?... kein Schmuckstück, sondern andere Dinge, an die ich bestimmte Erinnerungen knüpfe

Bei welchem historischen Ereignis wärest du gerne dabei gewesen?... beim Urknall

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass die Welt morgen untergehen würde?
... Abschied nehmen

Warst du schon einmal dem Tod nahe?... bin ich das nicht ständig seit meiner Zeugung?

Was soll auf deinem Grabstein stehen?... „Worauf wartest du?"

Mein Lesestoff


Henry Miller
Plexus

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