damals,... vor vier Jahren
Woodstage-Trockenkonzi [29. September 2001, Chemnitz]
Es hätte sich nicht gelohnt, vor dem Woodstage- Trockenkonzi nochmal nach Hause zu fahren, also blieb ich bis zum 28. Sept. in Berlin.
An jenem Freitag Nachmittag düsten wir gen Süden, um uns dann übers WE in A.’s Elternhaus, das sich unweit von Chemnitz befindet, niederzulassen.
Gemäß Veranstalter sollten am Samstag gegen 15:30 Uhr die Tore der Eissporthalle geöffnet werden und das Nachholkonzi um 17 Uhr beginnen. Wir waren irgendwann zwischen 15:45 und 16 Uhr dort, und eine Ansammlung „Schwarzer" und ungewöhnlich viel Buntvolk wartete bereits vor der Halle, aus der später Krach (das übliche „Eins, Zwo..., ziiiiissssch, tsssschaaa,..." usw. sowie Instrumentengeklimper) zu vernehmen war.
Von K. und seiner Schwester, der ich das Woodstage- Ticket meines Brüderchens geschickt hatte, war weit und breit nichts zu sehen. Da ich versuchen wollte, die beiden aus der Menge heraus zu entdecken, zückte ich mein Handy vorerst nicht. (Wer meint, meine Telefon- Phobie hätte damit etwas zu tun, hat völlig Recht. A. hat mich des Öfteren dazu animiert, K. anzurufen, aber ich blieb stur.)
Nach einer Weile smste ich K., wir würden uns in der Sonne - abseits der Menschenmenge - aufhalten. Da die Sonne die dumme Angewohnheit hat, ihre Position am Himmelszelt zu verändern, wichen wir dem Schatten immer weiter aus und entfernten uns zusehends von unserem Ausgangsstandort und immer mehr vom Einlass.
Irgendwann rief ich K. an (ich weiss nicht mehr, ob’s vorm SMSen oder danach war), jedenfalls konnte ich ihn nicht erreichen, weil er sein Handy lahmgelegt hatte. :-(
Gegen 18 Uhr öffneten sich die Pforten, das Drängeln setzte ein, unsere Tickets wurden kontrolliert und in Müllsäcken verstaut (*grummel* Das 1. Konzi- Ticket, das ich nicht als Andenken in meine Sammlung packen konnte.)
In der Eissporthalle nahmen A. und ich Sitzplätze, die mit Nummern versehen sind, ein. K. smste ich unsere Position durch, sodass er uns leichter orten konnte.
Accessory, eine Electro- Band mit hohem Nervfaktor aus Chemnitz, die mir schon beim Woodstage negativ aufgefallen war, war der Opener.
Bevor Zeromancer die Bühne betrat, tauchten K. und sein Schwesterlein endlich auf. Wir begrüßten uns und lauschten der laaaaangen „Eröffnungsshow" des nahenden Auftritts. Bis Zeromancer erschien, vergingen etliche Minuten, die das Publikum damit verbrachte, die Videoleinwand, auf der u.a. ein rasselndes Telefon zu sehen war, anzustarren. Der eingespielte Spruch, der in etwa „you’re No. xyz... please hold the line..." lautete, ging mir nach wenigen Minuten extrem auf den Keks. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, ehe der virtuelle Telefonhörer abgenommen wurde und darauf der Einmarsch der erwarteten Band erfolgte. (Während dieser ganzen Prozedur machten K. und ich uns über diesen Schnickschnack lustig.)
Als die Lyrics zu „clone your lover" auf die Leinwand projiziert wurden und das Publikum mitträllerte, konnte ich einen Lach- (oder Wein- ???) Krampf gerade noch so unterdrücken.
Die Videosequenzen lenkten total von den agierenden Bandmitgliedern ab. Wäre die Bühne leer gewesen und wären die Songs von CD abgedudelt worden, hätte ich’s wahrscheinlich gar nicht bemerkt.
Der Auftritt war dennoch ganz nett, aber nach dem dritten Zeromancer- Konzert hab’ ich erstmal genug von denen.
Als sich Pitchfork’s Performance ankündigte, verließen wir unsere Sitzplätze und stürzten uns ins Getümmel.
Hey, und was soll ich dazu sagen? Ich war begeistert. :-)
Laut K. befindet sich in Chemnitz ein (oder DER?) Fanclub von PP; dementsprechend waren natürlich sehr viele Anhänger der Band, die ihren Idolen einheizten, zugegen. Die Stimmung war bombastisch; das uns Dargebotene ebenso.
Nachdem Pitchfork von der Bühne verschwunden war, lichteten sich die Reihen in der Halle. Den Bühnenumbau nutzte ich dazu, die Damen- Toilette, die zu jenem Zeitpunkt stark frequentiert wurde, aufzusuchen. Mein drei- köpfiges Gefolge wartete derweil auf mich. (Warum mir die Drei hinterhergelaufen waren, weiss ich bis heute nicht.)
Zu Wolfsheim muss ich auch nicht viel schreiben...
Heppner stand an seinem Pult, auf dem ein Textbuch lag, und der andere Typ klimperte abwechselnd auf einem Laptop und einem Keyboard herum. ...
Zwei- oder dreimal verpatzte der Gute den Einsatz, was für ihn normal zu sein scheint. Ansonsten... hmmm... seine Stimme klang so, wie auf CD... und das war das Positive an dem Konzert.
Ein Kontakt zum Publikum bestand eigentlich gar nicht. Nach jedem zweiten oder dritten Song bedankte sich Heppner kurz für den Applaus, und wenn’s hoch kam, sagte er den nächsten Song an; das war’s.
Ach ja... „künstliche Welten" widmete er einem Mädl aus dem Publikum, das an jenem Tag Geburtstag hatte. Er meinte, sowas würde er zum ersten und gleichzeitig letzten Mal tun.
Das Wolfsheim- Konzi zog sich wie Kaugummi dahin, war fade und ermüdete mich (und die anderen wohl auch). Trotzdem blieben wir bis zum Schluss.
Als es vorbei war, gingen wir zum Parkplatz und suchten A.s Auto. Wir wollten K. und M. (seine Schwester) zu deren Gefährt transportieren, da M. gegen Kreislaufbeschwerden anzukämpfen hatte und die beiden noch eine längere Strecke bis zu deren Auto hätten laufen müssen. Leider kamen wir nicht vom Parkplatz herunter, also entschlossen wir uns dazu, die beiden bis zu deren Parkplatz zu Fuß zu begleiten. Als wir den erreicht hatten, brachte uns K. wieder zurück, wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Heimweg (ähm... also zu A.’s elterlichem Haus).
Es hätte sich nicht gelohnt, vor dem Woodstage- Trockenkonzi nochmal nach Hause zu fahren, also blieb ich bis zum 28. Sept. in Berlin.
An jenem Freitag Nachmittag düsten wir gen Süden, um uns dann übers WE in A.’s Elternhaus, das sich unweit von Chemnitz befindet, niederzulassen.
Gemäß Veranstalter sollten am Samstag gegen 15:30 Uhr die Tore der Eissporthalle geöffnet werden und das Nachholkonzi um 17 Uhr beginnen. Wir waren irgendwann zwischen 15:45 und 16 Uhr dort, und eine Ansammlung „Schwarzer" und ungewöhnlich viel Buntvolk wartete bereits vor der Halle, aus der später Krach (das übliche „Eins, Zwo..., ziiiiissssch, tsssschaaa,..." usw. sowie Instrumentengeklimper) zu vernehmen war.
Von K. und seiner Schwester, der ich das Woodstage- Ticket meines Brüderchens geschickt hatte, war weit und breit nichts zu sehen. Da ich versuchen wollte, die beiden aus der Menge heraus zu entdecken, zückte ich mein Handy vorerst nicht. (Wer meint, meine Telefon- Phobie hätte damit etwas zu tun, hat völlig Recht. A. hat mich des Öfteren dazu animiert, K. anzurufen, aber ich blieb stur.)
Nach einer Weile smste ich K., wir würden uns in der Sonne - abseits der Menschenmenge - aufhalten. Da die Sonne die dumme Angewohnheit hat, ihre Position am Himmelszelt zu verändern, wichen wir dem Schatten immer weiter aus und entfernten uns zusehends von unserem Ausgangsstandort und immer mehr vom Einlass.
Irgendwann rief ich K. an (ich weiss nicht mehr, ob’s vorm SMSen oder danach war), jedenfalls konnte ich ihn nicht erreichen, weil er sein Handy lahmgelegt hatte. :-(
Gegen 18 Uhr öffneten sich die Pforten, das Drängeln setzte ein, unsere Tickets wurden kontrolliert und in Müllsäcken verstaut (*grummel* Das 1. Konzi- Ticket, das ich nicht als Andenken in meine Sammlung packen konnte.)
In der Eissporthalle nahmen A. und ich Sitzplätze, die mit Nummern versehen sind, ein. K. smste ich unsere Position durch, sodass er uns leichter orten konnte.
Accessory, eine Electro- Band mit hohem Nervfaktor aus Chemnitz, die mir schon beim Woodstage negativ aufgefallen war, war der Opener.
Bevor Zeromancer die Bühne betrat, tauchten K. und sein Schwesterlein endlich auf. Wir begrüßten uns und lauschten der laaaaangen „Eröffnungsshow" des nahenden Auftritts. Bis Zeromancer erschien, vergingen etliche Minuten, die das Publikum damit verbrachte, die Videoleinwand, auf der u.a. ein rasselndes Telefon zu sehen war, anzustarren. Der eingespielte Spruch, der in etwa „you’re No. xyz... please hold the line..." lautete, ging mir nach wenigen Minuten extrem auf den Keks. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, ehe der virtuelle Telefonhörer abgenommen wurde und darauf der Einmarsch der erwarteten Band erfolgte. (Während dieser ganzen Prozedur machten K. und ich uns über diesen Schnickschnack lustig.)
Als die Lyrics zu „clone your lover" auf die Leinwand projiziert wurden und das Publikum mitträllerte, konnte ich einen Lach- (oder Wein- ???) Krampf gerade noch so unterdrücken.
Die Videosequenzen lenkten total von den agierenden Bandmitgliedern ab. Wäre die Bühne leer gewesen und wären die Songs von CD abgedudelt worden, hätte ich’s wahrscheinlich gar nicht bemerkt.
Der Auftritt war dennoch ganz nett, aber nach dem dritten Zeromancer- Konzert hab’ ich erstmal genug von denen.
Als sich Pitchfork’s Performance ankündigte, verließen wir unsere Sitzplätze und stürzten uns ins Getümmel.
Hey, und was soll ich dazu sagen? Ich war begeistert. :-)
Laut K. befindet sich in Chemnitz ein (oder DER?) Fanclub von PP; dementsprechend waren natürlich sehr viele Anhänger der Band, die ihren Idolen einheizten, zugegen. Die Stimmung war bombastisch; das uns Dargebotene ebenso.
Nachdem Pitchfork von der Bühne verschwunden war, lichteten sich die Reihen in der Halle. Den Bühnenumbau nutzte ich dazu, die Damen- Toilette, die zu jenem Zeitpunkt stark frequentiert wurde, aufzusuchen. Mein drei- köpfiges Gefolge wartete derweil auf mich. (Warum mir die Drei hinterhergelaufen waren, weiss ich bis heute nicht.)
Zu Wolfsheim muss ich auch nicht viel schreiben...
Heppner stand an seinem Pult, auf dem ein Textbuch lag, und der andere Typ klimperte abwechselnd auf einem Laptop und einem Keyboard herum. ...
Zwei- oder dreimal verpatzte der Gute den Einsatz, was für ihn normal zu sein scheint. Ansonsten... hmmm... seine Stimme klang so, wie auf CD... und das war das Positive an dem Konzert.
Ein Kontakt zum Publikum bestand eigentlich gar nicht. Nach jedem zweiten oder dritten Song bedankte sich Heppner kurz für den Applaus, und wenn’s hoch kam, sagte er den nächsten Song an; das war’s.
Ach ja... „künstliche Welten" widmete er einem Mädl aus dem Publikum, das an jenem Tag Geburtstag hatte. Er meinte, sowas würde er zum ersten und gleichzeitig letzten Mal tun.
Das Wolfsheim- Konzi zog sich wie Kaugummi dahin, war fade und ermüdete mich (und die anderen wohl auch). Trotzdem blieben wir bis zum Schluss.
Als es vorbei war, gingen wir zum Parkplatz und suchten A.s Auto. Wir wollten K. und M. (seine Schwester) zu deren Gefährt transportieren, da M. gegen Kreislaufbeschwerden anzukämpfen hatte und die beiden noch eine längere Strecke bis zu deren Auto hätten laufen müssen. Leider kamen wir nicht vom Parkplatz herunter, also entschlossen wir uns dazu, die beiden bis zu deren Parkplatz zu Fuß zu begleiten. Als wir den erreicht hatten, brachte uns K. wieder zurück, wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Heimweg (ähm... also zu A.’s elterlichem Haus).
Cinnamonia - 29. Sep, 23:02





