Donnerstag, 10. November 2005

Das Ende (?) eines kurzen, vorhersehbaren Gesprächs

j_b: ich möchte dir deine eindimensionale sicht auf das leben nicht nehmen.
Cinnamonia: dafür danke ich Dir von Herzen, denn komplizierter möchte ich's wirklich nicht haben... mein Leben, mein' ich

Dienstag, 8. November 2005

In den vergangenen Tagen...

hab' ich mir gleich zwei neue (alte!, d.h. gebrauchte) Spiegelreflexkameras - nebst Zubehör - zugelegt. Eine Praktica L2 und eine Praktica MTL 5 B.

Die von meinem Papa geerbte Exakta VX 500 werd' ich hoffentlich ins Leben zurückbefördern können, sodass demnächst mit Unmengen von mir geknipsten Fotos gerechnet werden kann. Juchuuu! :-)

Mit wem unterhalt' ich mich hier bloß?

damals,... vor vier Jahren

Lacrimosa + To/Die/For [8. November 2001, Berlin]

To/Die/For...

Im Vergleich zum Albuminhalt waren die live- performten (darf frau das so schreiben?) Songs eher gitarren- lastig und weniger mit Keyboardsounds zugekleistert. Die Atmosphäre war melancholisch-düster... wie sonst? sehr stimmungsvoll, traurig, intensiv, berührend, mitreißend, ... wunderschön!

Aufgefallen ist mir, dass ich wohl die Einzige war, die die Texte mitsang, da hauptsächlich Lacri- Fans die Columbiahalle füllten.

Und wie immer war der Auftritt zu schnell vorbei.

Als Lacrimosa theatralisch auf der Bühne erschien, stand ich mit meinem zweiten Glas Wein in der Merchandising- Ecke und suchte mir ein To/Die/For- T-Shirt aus. ...

Wenige Minuten später tauchte ich in die schwarze Masse ein und genoss das mir (und den anderen Anwesenden) gebotene Konzert.

Vielleicht ... nein! mit Sicherheit! lag's am Weinrausch, dass ich das alles nur noch als lustig empfand.

komisch... ich fühlte mich richtig gut dabei

Ich kann's nicht beschreiben. Es war eigenartig. Traurige Texte... und ich fand's lustig. Bestimmt ist's das falsche Wort. Schön war's!

Die Show war bombastisch.

Lacri durfte erst nach der dritten Zugabe von der Bühne gehen. Nun ja, sie taten's einfach, obwohl auch dann noch "Zugabe, Zugabe"- Rufe durch die Halle waberten.

Samstag, 15. Oktober 2005

damals,... vor drei Jahren

The 69 Eyes + Sulpher [15. Oktober 2002, Berlin]

Was sich auf Anhieb (bin bereits fleißig dabei, Details zu vergessen) von meiner Gedächtnis-Kartei "69-Eyes-Konzi + Drumherum" abrufen lässt, liest sich wie folgt:

Gemäß Information auf der Eintrittskarte sollten sich die 69 Augen am vergangenen Dienstag um 21 Uhr auf der Bühne des ColumbiaFritz einfinden. Via Internet hatten wir in Erfahrung gebracht, dass Sulpher, die dann mit düster-angehauchten Rock/Metal(?)-Electro- Tönen aufwarteten, als Support gebucht waren.

Weil es immer so eine Sache ist, nach 'nem Konzibesuch 'ne U-Bahn Richtung Wohnung zu erwischen, nahmen wir vorsorglich das Auto. Die Parkplatzsuche verlief überraschenderweise problemlos. Das mag daran liegen, dass an jenem Abend nichts in der Columbiahalle steigen sollte.

Auf dem Weg vom Parkplatz zum anvisierten Veranstaltungsort sichteten wir nur vereinzelt Leute, die eindeutig so aussahen, als hätten sie dasselbe vor (wie wir). Vor der Halle waren's dann doch ein paar mehr. Kurzum: Das ColumbiaFritz war etwas später brechend voll.

Beim Einlass ging uns mein Brüderchen verloren. Obgleich es (also das Brüderchen) in dem gesitteten Gedrängel (widerspricht sich das?) direkt hinter A. und mir stand, war der "Kleine" auf einmal verschwunden, als wir uns nach dem Abchecken von Ticket, Tasche und Körper nach ihm umsahen. PANIK!!! ;-)

Wenn mich nicht alles täuscht, hat er es bewältigt, in den verbleibenden ca. zwei Metern bis zur Tür so ziemlich allen Leuten, die vorerst hinter ihm standen, den Vortritt zu geben. Großes Aufatmen, als der Kleine endlich die Vorhalle betrat.

Nachdem wir unsere Jacken abgegeben, den Merchandisingstand, wo unter anderem Sulpher-Shirts mit der Aufschrift "my fuck is harder than a prison fuck" und 69-Augen-Aufkleber, die die Finnen als "Helsinki Vampyres" bezeichneten, angeboten wurden, belächelt und unseren Durst gestillt hatten, ging's los. [Ach ja, auf der Toilette war ich vorher auch noch. (Welch' winziges, enges Etwas von einer Bedürfnisanstalt!)]

Zur Musik Sulphers hatte ich ja eingangs 'was geschrieben. Als Opener war die Band akzeptabel... nicht unbedingt innovativ, aber ganz nett als Einstieg in einen gothic-lastigen Klänge-Abend. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich sogar lieber ein full-time-Konzert von Sulpher (anstelle des von den Augen) hören wollen, denn von der Atmosphäre, die erzeugt wurde, her, lag mir die mir bis dato fremde Band an jenem Abend eher.

Nach der üblichen Umbaupause, während der die Wirkung des heruntergestürzten Rotweines merklich nachließ, kamen - unter enthusiastischen Begrüßungen seitens des Publikums - The 69 Eyes auf die Bühne.... und ich hatte keinerlei Bock auf die Poser. Es war sowieso nicht gerade ein Abend, an dem ich große Lust dazu hatte, einem Konzert beizuwohnen.

Der Zigarettenqualm reizte mich, sodass ich Mühe damit hatte, mein Gehüstel möglichst zu minimieren; des Weiteren sah ich alles verschwommen, da ich mit meiner Ersatzbrille (mit schwächeren Gläsern, als ich sie bräuchte) unterwegs war, weil meine "Alltagsbrille" bei meinem Optiker zur Reparatur herumliegt.

Wie dem auch sei...

Die ersten 15 oder 20 Minuten waren schlichtweg fade. Live hörte sich das poppige Zeug der „paris kills"-CD viel blöder an, zumal Jyrki, der posende Sänger der Gruppe, den Text nicht 100%ig zu beherrschen schien und manchmal falsch sang oder einfach vor sich hin brubbelte. A. meinte hinterher, die Instrumente seien nicht ordentlich eingestellt gewesen. Mir ist das gar nicht aufgefallen; womöglich deswegen, weil mir allein das Gepose und Falschsingen schon tierisch auf den Keks ging.

Als zu rockigen Songs von "wasting the dawn" sowie "blessed be" gewechselt wurde, stieg meine Begeisterung um ein Vielfaches. Das war dann gar nicht 'mal sooo schlecht. ;-)

Vor den beiden Zugaben ("Stigmata" und "Brandon Lee") wurden wir vom halbnackten [*lechz*] Drummer darauf aufmerksam gemacht, dass Jyrki Geburtstag hat (wäre wohl keinem in den Sinn gekommen... HAHA!!! Ständig brüllten irgendwelche Leute "Happy Birthday, Jyrki!" während der kurzen Pausen zwischen den Songs.) und dazu aufgefordert, dem offensichtlich angesäuselten Spargeltarzan ein Ständchen darzubringen. Naja... Als die letzten Töne von "Brandon Lee" verhallten, scheuchte ich meine Begleiter zur Garderobe. Ich wollte nur noch 'raus...

Wahrscheinlich hätte ich mehr Spaß gehabt, wenn ich a) besser hätte sehen können und b) völlig gesund gewesen wäre. Dies bitte ich dabei zu berücksichtigen. ;-)

...

by the way: HAPPY BIRTHDAY, JYRKI! :-)

Mittwoch, 5. Oktober 2005

kurz & schmerzlos

Cinnamonia: aloha! ähem... hatten wir schon einmal vorher Worte gewechselt?
Cinnamonia: ui, wenn ja, dann waren diese hier eindeutig derer zu viel... sorry!
sk.: nee nee
sk.: kann mich nich erinnern
sk.: sorry, war grad mal kurz unterwegs
sk.: aber wart mal
Cinnamonia: macht nichts... hab' sowieso schon fast das Interesse verloren
sk.: ok

Donnerstag, 29. September 2005

damals,... vor vier Jahren

Woodstage-Trockenkonzi [29. September 2001, Chemnitz]

Es hätte sich nicht gelohnt, vor dem Woodstage- Trockenkonzi nochmal nach Hause zu fahren, also blieb ich bis zum 28. Sept. in Berlin.

An jenem Freitag Nachmittag düsten wir gen Süden, um uns dann übers WE in A.’s Elternhaus, das sich unweit von Chemnitz befindet, niederzulassen.

Gemäß Veranstalter sollten am Samstag gegen 15:30 Uhr die Tore der Eissporthalle geöffnet werden und das Nachholkonzi um 17 Uhr beginnen. Wir waren irgendwann zwischen 15:45 und 16 Uhr dort, und eine Ansammlung „Schwarzer" und ungewöhnlich viel Buntvolk wartete bereits vor der Halle, aus der später Krach (das übliche „Eins, Zwo..., ziiiiissssch, tsssschaaa,..." usw. sowie Instrumentengeklimper) zu vernehmen war.

Von K. und seiner Schwester, der ich das Woodstage- Ticket meines Brüderchens geschickt hatte, war weit und breit nichts zu sehen. Da ich versuchen wollte, die beiden aus der Menge heraus zu entdecken, zückte ich mein Handy vorerst nicht. (Wer meint, meine Telefon- Phobie hätte damit etwas zu tun, hat völlig Recht. A. hat mich des Öfteren dazu animiert, K. anzurufen, aber ich blieb stur.)

Nach einer Weile smste ich K., wir würden uns in der Sonne - abseits der Menschenmenge - aufhalten. Da die Sonne die dumme Angewohnheit hat, ihre Position am Himmelszelt zu verändern, wichen wir dem Schatten immer weiter aus und entfernten uns zusehends von unserem Ausgangsstandort und immer mehr vom Einlass.

Irgendwann rief ich K. an (ich weiss nicht mehr, ob’s vorm SMSen oder danach war), jedenfalls konnte ich ihn nicht erreichen, weil er sein Handy lahmgelegt hatte. :-(

Gegen 18 Uhr öffneten sich die Pforten, das Drängeln setzte ein, unsere Tickets wurden kontrolliert und in Müllsäcken verstaut (*grummel* Das 1. Konzi- Ticket, das ich nicht als Andenken in meine Sammlung packen konnte.)

In der Eissporthalle nahmen A. und ich Sitzplätze, die mit Nummern versehen sind, ein. K. smste ich unsere Position durch, sodass er uns leichter orten konnte.

Accessory, eine Electro- Band mit hohem Nervfaktor aus Chemnitz, die mir schon beim Woodstage negativ aufgefallen war, war der Opener.

Bevor Zeromancer die Bühne betrat, tauchten K. und sein Schwesterlein endlich auf. Wir begrüßten uns und lauschten der laaaaangen „Eröffnungsshow" des nahenden Auftritts. Bis Zeromancer erschien, vergingen etliche Minuten, die das Publikum damit verbrachte, die Videoleinwand, auf der u.a. ein rasselndes Telefon zu sehen war, anzustarren. Der eingespielte Spruch, der in etwa „you’re No. xyz... please hold the line..." lautete, ging mir nach wenigen Minuten extrem auf den Keks. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, ehe der virtuelle Telefonhörer abgenommen wurde und darauf der Einmarsch der erwarteten Band erfolgte. (Während dieser ganzen Prozedur machten K. und ich uns über diesen Schnickschnack lustig.)

Als die Lyrics zu „clone your lover" auf die Leinwand projiziert wurden und das Publikum mitträllerte, konnte ich einen Lach- (oder Wein- ???) Krampf gerade noch so unterdrücken.

Die Videosequenzen lenkten total von den agierenden Bandmitgliedern ab. Wäre die Bühne leer gewesen und wären die Songs von CD abgedudelt worden, hätte ich’s wahrscheinlich gar nicht bemerkt.

Der Auftritt war dennoch ganz nett, aber nach dem dritten Zeromancer- Konzert hab’ ich erstmal genug von denen.

Als sich Pitchfork’s Performance ankündigte, verließen wir unsere Sitzplätze und stürzten uns ins Getümmel.

Hey, und was soll ich dazu sagen? Ich war begeistert. :-)

Laut K. befindet sich in Chemnitz ein (oder DER?) Fanclub von PP; dementsprechend waren natürlich sehr viele Anhänger der Band, die ihren Idolen einheizten, zugegen. Die Stimmung war bombastisch; das uns Dargebotene ebenso.

Nachdem Pitchfork von der Bühne verschwunden war, lichteten sich die Reihen in der Halle. Den Bühnenumbau nutzte ich dazu, die Damen- Toilette, die zu jenem Zeitpunkt stark frequentiert wurde, aufzusuchen. Mein drei- köpfiges Gefolge wartete derweil auf mich. (Warum mir die Drei hinterhergelaufen waren, weiss ich bis heute nicht.)

Zu Wolfsheim muss ich auch nicht viel schreiben...
Heppner stand an seinem Pult, auf dem ein Textbuch lag, und der andere Typ klimperte abwechselnd auf einem Laptop und einem Keyboard herum. ...
Zwei- oder dreimal verpatzte der Gute den Einsatz, was für ihn normal zu sein scheint. Ansonsten... hmmm... seine Stimme klang so, wie auf CD... und das war das Positive an dem Konzert.

Ein Kontakt zum Publikum bestand eigentlich gar nicht. Nach jedem zweiten oder dritten Song bedankte sich Heppner kurz für den Applaus, und wenn’s hoch kam, sagte er den nächsten Song an; das war’s.
Ach ja... „künstliche Welten" widmete er einem Mädl aus dem Publikum, das an jenem Tag Geburtstag hatte. Er meinte, sowas würde er zum ersten und gleichzeitig letzten Mal tun.
Das Wolfsheim- Konzi zog sich wie Kaugummi dahin, war fade und ermüdete mich (und die anderen wohl auch). Trotzdem blieben wir bis zum Schluss.

Als es vorbei war, gingen wir zum Parkplatz und suchten A.s Auto. Wir wollten K. und M. (seine Schwester) zu deren Gefährt transportieren, da M. gegen Kreislaufbeschwerden anzukämpfen hatte und die beiden noch eine längere Strecke bis zu deren Auto hätten laufen müssen. Leider kamen wir nicht vom Parkplatz herunter, also entschlossen wir uns dazu, die beiden bis zu deren Parkplatz zu Fuß zu begleiten. Als wir den erreicht hatten, brachte uns K. wieder zurück, wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Heimweg (ähm... also zu A.’s elterlichem Haus).

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