kein Selbstgespraech
[... obwohl es eines sein könnte...]
S: ich glaube nicht, daß du dich nicht ausdrücken kannst
Cinnamonia: hmm, nicht so, wie ich es wollen würde... nicht so, wie ich es fühle
S: nicht so, wie du es wollen würdest...nicht so wie du es fühlst? erläutere mir das mal bitte
Cinnamonia: mit Worten kann ich nicht annähernd das, was ich fühle, beschreiben... meine Worte geben nicht das, was ich empfinde, wieder... sie sind verwässert
S: ich denke, das kannst du aus dir rausholen
Cinnamonia: ich würde Dir eine Kostprobe meines geistigen Auswurfs geben, wenn ich meine Gedankenwelt - für Dich sichtbar - zum Vergleich danebenstellen könnte
S: sowas existiert doch sicher
Cinnamonia: ja, in meinem Kopf...
S: sicher nicht nur da
Cinnamonia: das, was mir - an Gedanken - im Kopf herumschwirrt, kann ich nicht sichtbar machen
S: doch
Cinnamonia: ja? wie?
S: also -jetzt bitte nur hypothetisch sehen- wenn wir beide meinetwegen einem gemälde gegenübersäßen und ich würde dich dazu befragen, zu deinen gefühlen und gedanken dazu, dann käme sicher kein hohles wirrwarr raus
Cinnamonia: vielleicht nicht, aber auch nicht auf den Punkt gebracht das, was mir tatsächlich beim Betrachten des Bildes im Kopf herumschwirrt und 'was ich dabei empfinde... anders gesagt: mir fehlen oft die Worte für das, was ich empfinde
S: du mußt diese fragmente festhalten... so unvollkommen sie sind... wie rohe diamanten
Cinnamonia: ich versuch's... immer wieder... was dabei herauskommt, befriedigt mich selten ... an den "rohen Diamanten" halte ich oft fest, weil ich nichts, das mir in den Sinn kommt, beschönigen will ... es soll möglichst "pur" bleiben
S: man darf keine angst haben, sich darin die hände schmutzig zu machen
Cinnamonia: hab' ich nicht
S: denn wer das wort versteht, versteht, daß es stets nur eine sichtbarmachung, ein kontrastmittel ist
Cinnamonia: wie kann jemand verstehen, was ich fühle, wenn ich glaube, nicht die dementsprechende Beschreibung dafür gefunden zu haben?
S: ich glaube nicht, daß du dich nicht ausdrücken kannst
Cinnamonia: hmm, nicht so, wie ich es wollen würde... nicht so, wie ich es fühle
S: nicht so, wie du es wollen würdest...nicht so wie du es fühlst? erläutere mir das mal bitte
Cinnamonia: mit Worten kann ich nicht annähernd das, was ich fühle, beschreiben... meine Worte geben nicht das, was ich empfinde, wieder... sie sind verwässert
S: ich denke, das kannst du aus dir rausholen
Cinnamonia: ich würde Dir eine Kostprobe meines geistigen Auswurfs geben, wenn ich meine Gedankenwelt - für Dich sichtbar - zum Vergleich danebenstellen könnte
S: sowas existiert doch sicher
Cinnamonia: ja, in meinem Kopf...
S: sicher nicht nur da
Cinnamonia: das, was mir - an Gedanken - im Kopf herumschwirrt, kann ich nicht sichtbar machen
S: doch
Cinnamonia: ja? wie?
S: also -jetzt bitte nur hypothetisch sehen- wenn wir beide meinetwegen einem gemälde gegenübersäßen und ich würde dich dazu befragen, zu deinen gefühlen und gedanken dazu, dann käme sicher kein hohles wirrwarr raus
Cinnamonia: vielleicht nicht, aber auch nicht auf den Punkt gebracht das, was mir tatsächlich beim Betrachten des Bildes im Kopf herumschwirrt und 'was ich dabei empfinde... anders gesagt: mir fehlen oft die Worte für das, was ich empfinde
S: du mußt diese fragmente festhalten... so unvollkommen sie sind... wie rohe diamanten
Cinnamonia: ich versuch's... immer wieder... was dabei herauskommt, befriedigt mich selten ... an den "rohen Diamanten" halte ich oft fest, weil ich nichts, das mir in den Sinn kommt, beschönigen will ... es soll möglichst "pur" bleiben
S: man darf keine angst haben, sich darin die hände schmutzig zu machen
Cinnamonia: hab' ich nicht
S: denn wer das wort versteht, versteht, daß es stets nur eine sichtbarmachung, ein kontrastmittel ist
Cinnamonia: wie kann jemand verstehen, was ich fühle, wenn ich glaube, nicht die dementsprechende Beschreibung dafür gefunden zu haben?
Cinnamonia - 1. Aug, 23:16






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