Mittwoch, 21. Juni 2006

damals,... vor vier Jahren

Ärzte-Jubiläumskonzert [21. Juni 2002, Berlin]

Im Berliner Stadtteil Kreuzberg fanden sich Tausende Fans der Punk-Rocker ein und feierten ihre Helden unter freiem Himmel.

Mir kam es so vor, als würden alle Anwesenden (außer meiner Wenigkeit) die Texte mitgröhlen; die Stimmung war grandios. Später brannten Dixie-Klos. [Hey, ein Reim à la Die Ärzte! *g*]

Sonntag, 21. Mai 2006

damals,... vor vier Jahren

Tool + Pablo [21. Mai 2002, Berlin]

Es war klar, dass das Konzert ausverkauft sein würde, da es das einzige Clubkonzi innerhalb Deutschlands sein sollte. Darum war es auch nicht erstaunlich, auf dem Weg zur Columbiahalle auf Leute, die nach Tickets suchten, zu treffen.

In der Halle angekommen, besichtigten wir zuerst den Merchandisingstand. Wie befürchtet, waren mir die zum Verkauf ausgelegten Waren dann doch zu teuer. (Das billigste T-Shirt sollte 28 Euro kosten. *grusel*) Also: auf zur Bar, um den Durst zu stillen. Ausnahmsweise blieb ich bei Cola, weil mich nicht danach drängte, bei dieser Hitze im Alkoholrausch zusammenzuknicken. ;-)

Vor Konzertbeginn hatten A. und ich uns darauf geeinigt, nicht unbedingt bis zur ersten Reihe hervordringen zu müssen, denn bei Tool - dachten wir - würde es genügen, allein die Musik wahrzunehmen. Tja, und so standen wir irgendwo zwischen dem vorderen Drittel und der Mitte der Halle.

Die Vorband - ein Trio namens Pablo - konnte uns nicht sehr begeistern. Vorher hatten wir beide nichts von denen vernommen und kamen überein, dass es kein Muss ist, die Typen zu kennen.
Deren Auftritt war okay, riss aber niemanden unter den Konzibesuchern zu standing ovations hin.

Nun zu Tool:

Während der gesamten Show der Amis wurden typische Tool-Videos auf einer doppelten Leinwand gespiegelt gezeigt, was die musikalische Darbietung der Herren verstärkte und eine ganz eigene Atmosphäre entstehen ließ. [Wunderprächtig wär's gewesen, wenn ich mehr als bloß winzige Bruchstücke davon gesehen hätte. Wie sonst auch, hab' ich die Riesen unter den Konzigängern wieder magisch angezogen, sodass meine Sicht stark beeinträchtigt wurde. *grummel*]

Die Spielweise von Tool war - meines Erachtens - erste Sahne.... perfekt! (lediglich der Gesang wich vielleicht maximal zwei Sekunden lang von dem auf der Konserve ab) Leider...! Ich meine, ich hab' den Bassisten ab und an erblicken können; den Drummer und den (sitzenden) Gitarristen auch gaaanz kurz,... ABER.... vom Sänger, der sich nach Aussagen von A. die meiste Zeit irgendwo hinterm Gitarristen versteckte, hab' ich gar nichts - außer der Stimme - wahrgenommen. Von daher hätte ich's mir mit "Lateralus" im Ohr auf meiner Couch gemütlich machen können, anstatt in der drängelnden Menschenmenge [da hat nicht etwa jemand 'rumgepogt, geheadbangt oder so... NEIN! ...( wäre ja bei solcher Musik nicht unbedingt vorstellbar)... naja, okay... wenige! ... einige Leutchen versuchten, in Richtung Bühne vorzustoßen, um doch noch einen Blick auf die Band erhaschen zu können, nehme ich 'mal an] nach Luft zu japsen. Also echt... ein paar kleine Patzer wären mir lieber gewesen.

Fazit: tolle Musik, tolle Bilder, ABER: live erwarte ich wenigstens winzige „Patzer", sonst wird's langweilig, wenn man von der Show kaum etwas mitbekommt :-(

Montag, 1. Mai 2006

Prioritäten

H: musst mal nachts mit mir reden, da hab ich nix zu tun =)
Cinnamonia: nachts muss ich meinen Schönheitsschlaf machen, sonst sehe ich irgendwann so alt aus, wie ich bin

Donnerstag, 20. April 2006

Meine drei Wünsche

Cinnamonia: huhu! muss man Dich irgendwo reiben, auf dass man Deine Wirkung entfalte? ;-)
ZT: hehe ich stecke in einer kleinen geheimnisvollen goldenen Schachtel. Du kannst Dein Glück gerne versuchen. =)
Cinnamonia: "Es ist nicht alles Gold, was glänzt.", sagt man. Aber Pandoras Box macht dennoch neugierig... nur mich nicht immer. ;-)
ZT: hmmm jetzt hätte ich Dir drei Wünsche frei gegeben........
ZT: zudem ist es wirklich eng hier drin
Cinnamonia: die Geschichte mit den drei Wünschen stinkt doch gen Himmel! dabei kommt selten etwas Gutes 'raus ;-)
ZT: Für die Wünsche bist Du selbst verantwortlich
ZT: aber gegen ein wenig frischer Luft habe ich nichts
Cinnamonia: dann wünsche ich mir als erstes, dass meine Wünsche in der Form, wie ich sie meinte, erfüllt werden (und nicht etwa so, wie sie ausgelegt werden könnten)
ZT: ahaa da hat jemand Wishmaster geschaut
Cinnamonia: nö
Cinnamonia: manchmal denke ich nach
ZT: gut
ZT: ok erster wunsch sei erfüllt
Cinnamonia: als zweites wünsche ich mir, dass mir niemand sagt, ich könne mir etwas wünschen
Cinnamonia: als drittes wünsche ich, dass ich die vorigen beiden Wünsche nie bereue
ZT: hmmm.... soetwas hat sich noch niemand gewünscht, aber es soll so sein wie Du es Dir Wünscht.
Cinnamonia: danke! :-)
ZT: und da sag nochmal jemand ich könne ihm seine Wünsche nicht erfüllen =)

Dienstag, 21. Februar 2006

damals,... vor drei Jahren

Apocalyptica [21. Februar 2003, Berlin]

Okay, der Mind-Scan-Modus ist eingeschaltet.
by the way: Das eigentliche Review kennzeichne ich mit „+++++".

Zum ersten Mal seit laaaanger Zeit benutzten A. und ich die S-Bahn, um zur Columbiahalle zu gelangen, und wir hatten das Glück, auf dem Rückweg die letzte solche jener Nacht zu erwischen.

Vor der Halle stapelte sich das geschwärzte Fußvolk, und das Warten wurde länger als erhofft. Und sehr warm war’s draußen nicht...

Irgendwann meinten zwei Mädls zu uns, auf der Ankündigungstafel sei „Apocalyptica" falsch geschrieben. Zum xx. Mal streifte mein Blick die Anzeige... und siehe da: JAAAA! [Wieso ich das vorher nicht erkannt habe, ist mir ein Rätsel.] Da stand zu lesen:


COLUMBIA HALLE
TONIGHT
APOKALYPTICA
20 Uhr


Jesus!!! Zwar hatte ich - nachdem A. und ich uns Tage zuvor erfolglos zu erkundigen versuchten, wer als Support auftreten würde - gewitzelt, Tonight sei wohl die Vor-Band, aber SOWAS... ? eieiei! Danach war für uns zweierlei denkbar: 1.) Einer Band namens Apokalyptica würden wir bestimmt nicht zuhören wollen; und 2.) [in Anbetracht dessen, dass die Einlasszeit schon überschritten war:] Unsere finnischen Cello-Götter bemerkten den grausamen Fehler, waren in ihrer Ehre gekränkt und haben sich in die nächste Kneipe verdrückt.
Unsere Spekulationen nahmen Ausmaße an, deren Weitläufigkeit weeeeiiiit am Thema vorbeiginge, also....

Das übliche Prozedere nahm seinen Lauf: Garderobe [wie immer: viel zu teuer], Toilette [dito!], Merchandising-Stand [dito! und demzufolge diesmal keine Fan-Artikel eingesackt], Bar [dito! und diesmal bloß Cola gesüffelt]. ... ... Wie fast immer wuselte ich mich danach gen Bühne durch die Massen; A. mir hinterher. Als ich glaubte, einen günstigen Platz gefunden zu haben, blieb ich stehen und wartete auf A..

Die Bühne war mit einer Leinwand, einem Podest und vier (!!!) Stühlen ausgestattet. ... Nachdem wir eine halbe Ewigkeit lang mit Musik aus der Konserve [die Vor-Band des Abends?!?] gefüttert worden waren, wurden die Nebelmaschinen in Betrieb genommen; und zwar so extrem, dass von der Bühne so gut wie nichts mehr zu sehen war.

Das Publikum war zu diesem Zeitpunkt von der Hinhaltetaktik [= noch mehr Konservenmukke, noch mehr Nebelschwaden] ziemlich angenervt und forderte Apocalyptica lautstark heraus. ... Und dann kamen sie.... irgendwann.


+++++
Anfangs waren kaum die Umrisse der vier die Bühne enternden Gestalten zu erkennen. Allerdings bestätigte sich die Vermutung, dass Antero Manninen - das vierte Apo-Gründungsmitglied - die zum Trio geschrumpfte Combo unterstützen würde, schnell.

Eigentlich gestaltete sich der Apocalyptica-Auftritt so, wie man ihn kennt und erwartet:
exzessive, leidenschaftliche, gekonnte Bearbeitung der Cellos, vortreffliches Zusammenspiel des Quartetts, kraftvolle, intensiv-emotional hinausgebrüllte Ansagen, eine mit glühendster Erotik geschwängerte Atmosphäre...

Hinzu kam der Live-Einsatz eines Drummers [nein, nicht Dave Lombardo! :-( ... irgendein süßer Landsmann der Finnen]. Sonstige ehemals Apo-fremden Klänge, wie z.B. vom Piano, von Violinen und Trompeten [wie sie auf „Reflections" zu vernehmen sind], kamen vom Band.

Die vier Cellisten (ab und an nebst Drummer) boten dem begeisterten Publikum einen musikalischen Querschnitt aus allen CD-Veröffentlichungen aus dem Hause „Apocalyptica". Es fehlten weder Cover-Stücke von Metallica (z.B. „One", „Enter Sandman", „Master of Puppets"), Sepultura (mit der besten Ansage von Perttu zu „Refuse/Resist" *ggg*) und Grieg’s „Hall of the Mountain King", noch eigene Kompositionen von den Alben „Cult" sowie „Reflections". Alles da; ..... mit Ausnahme von „The Unforgiven". *schluchz*

Angereichert wurde die musikalische Darbietung mit diversen Apocalyptica-Videos und anderen visuellen Spielereien, die über die Leinwand flimmerten. Sehr nett gemacht; besonders fein war’s für diejenigen, die nur wenig Sicht auf die live musizierenden Finnen hatten [also für MICH bspw.].

Nach einer kurzen Pause erschienen Eicca (im Unterhemd) und Perttu (mit nacktem Oberkörper *sabber*) leichter als zuvor bekleidet. WOW, war das sexy! Nackte, verschwitzte Haut und „vibrierende" Cellos... mmhmmmm!!!
Die Jungs sind auf der Bühne so wild, dass kein Auge trocken bleibt... oder so.

Viel zu früh war das Set zu Ende; Apo rauschten ab, wurden dann für zwei oder drei Zugaben zurück auf die Bühne gebrüllt + geklatscht und ließen sich danach auch nicht von einer johlenden, applaudierenden, rufenden Fan-Gemeinde zur zweiten Zugabe animieren. Dennoch erschienen sie nochmals, um sich Händchen haltend und verbeugend zu verabschieden.

Erst als Minuten später das Licht anging, wurden die Rufe nach einer weiteren Zugabe leiser; bis sich irgendwann selbst der Letzte damit abfand, dass das Konzi vorbei war und Richtung Ausgang strebte.

Fazit: Sehr, sehr schön und viel zu schnell Vergangenheit.

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