damals,... vor vier Jahren
Tristania + Rotting Christ + Vintersorg + Madder Mortem [25. September 2001, Berlin]
Am 25. September sollten Tristania, Rotting Christ, Vintersorg, Finntroll und Madder Mortem anlässlich der world-of-glass- Tour eine Stippvisite im Razzle Dazzle in Berlin einlegen. Mich interessierte eigentlich bloß die zuletzt genannte Band, da ich von den anderen bis dato lediglich den Bandnamen - und keinerlei musikalische Ergüsse - kannte.
Ungefähr eine Woche (plus ein paar Tage, schätze ich) vor dem angesetzten Konzerttermin, machten A. und ich uns auf die Suche nach Tickets. A. klapperte alle (?) Vorverkaufsstellen in Berlin ab.... ohne Erfolg! Unser Plan B war es, direkt beim Veranstalter um die begehrten Karten zu bitten. Nach dem Durchblättern diverser Düster- und Metal- Zeitschriften, konnten wir selbst den nicht identifizieren. Also musste schnell ein Plan C her. Zunächst durchsurfte ich das www nach nützlichen Informationen und fand dabei heraus, dass Finntroll die Tour abgesagt hatte. :-(
Plan D war dann auch schnell ausgetüftelt: Razzle Dazzle kontaktieren. Tja, unser größter Erfolg war es, den Anrufbeantworter des Clubs an die Strippe zu bekommen, was uns nicht wirklich weiterhalf.... nichts mit Kartenvorbestellung! Und wir zweifelten sogar schon die Richtigkeit des angekündigten Events an.
Weil alle unsere Bemühungen, an Karten zu kommen, nicht fruchteten, entschlossen wir uns (was hätten wir sonst tun können?), das Risiko, vor verschlossenen Toren zu stehen - bzw. bei tatsächlichem Stattfinden des Konzerts, keine Tickets mehr abstauben zu können - , einzugehen. Gesagt, getan.
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, am Vormittag jenen Tages mit Bus & Bahn Richtung Berlin zu starten, sodass A. und mir genug Zeit bleiben würde, bereits am Nachmittag zum Club zu tingeln, um zu erfahren, ob überhaupt irgendwas dort steigen würde. Dann aber hatte ich mich meinen Eltern und meinem Bruder, die mit dem Auto in die Hauptstadt fahren wollten, um meinen Neffen dort im Krankenhaus zu besuchen, angeschlossen.
Gegen 17 Uhr selbigen Tages verließen wir die Säuglings- Intensivstation, meine Eltern setzten mich an der nächsten U-Bahn- Station ab, und ich wuselte mich bis zu A.’s Wohngegend durch. Als ich an der Zielhaltestelle angelangt war, verließ mich mein kärglicher Orientierungssinn vollends. Also rief ich A., der mich halbwegs aus dem „Irrgarten„ lotste, an. Er kam mir sogar entgegen, denn ich hatte - man glaubt es kaum! - doch noch den richtigen Ausgang gefunden.
Ich schweife ab, oder?
In A.’s Wohnung angekommen, stärkten wir uns bei einem kleinen Plausch, und danach belagerte ich das Bad, um mich zurechtzumachen. [Dummerweise hatte ich mich erneut dazu entschieden, meine Stiefel, die mir schon während des WGT die Hölle auf Erden bereiteten, anzuziehen. Darum verlief das folgende Konzert für mich mit grausamsten Qualen und dem ständigen Wunsch, meine schmerzenden Füße irgendwie zu entlasten, was aber kaum möglich war, denn alle Sitzplätze waren besetzt, und auf den Boden wollte ich mich nicht begeben, da mir das Gerangele im Club zu groß = zu gefährlich war.]
Vor einiger Zeit erlebte A. einen Auftritt von Nightwish im Razzle Dazzle, deshalb wusste er, wo der besagte Club gelegen ist.
Nach einer relativ langen U- und S-Bahn- Fahrt und einem Fußmarsch (meine Füße!!! uuaaaah!), während wir uns einen Plan E überlegten, sollten wir auf das musikalische Vergnügen verzichten müssen, sichteten wir einige schwarz- gekleidete Leute vor uns und atmeten erleichtert aus. Nachdem wir einen dunklen Hof (?) passiert hatten, der weitere Nachtmenschen zu Tage förderte (wow! welch’ Formulierung!), erblickten wir die „Abendkasse„, stellten uns an und ergatterten die heiß- begehrten Tickets.
Etwa 30 min später tat sich ‘was auf der Bühne.... und Madder Mortem ließ sich sehen. Ich musste unbedingt mit meinem vollen Durchblick angeben und hab’ die Frontfrau von MM glatt mit ihrem Bruder, dem Gitarristen, verwechselt. Oh, Gott, war das peinlich, als Agnete (als letzte) auf die Bühne kam, und ich meinen Irrtum richtigstellen musste. A. fragte mich noch mehrmals, ob ich mir sicher sei, dass der Gitarrist männlich ist. Ich dazu: „Jaahaaaa, das sieht man doch!!! *grummel*"
Mir kam es so vor, als hätte MM allen Fans - außer meiner Wenigkeit - den Zutritt ins Razzle Dazzle verweigert. Soll heißen: große Begeisterung wollte bei denen nicht aufkommen, was mich erstaunt, denn musikalisch und stimmlich waren sie klasse! :-)
Gespielt wurden drei Songs von „all flesh is grass", zwei vom 1. Album namens „Mercury" und einer vom demnächst erscheinenden Silberling. (oder waren’s zwei brandneue und ein alter? *grübel*) Wie dem auch sei... ich fand’s spitzenmäßig. Agnete’s Stimme ist live nicht schlechter als auf Platte. ... beeindruckend, was diese Frau aus ihrer Kehle schmettern kann! An ihren Jungs hatte ich auch nichts auszusetzen. SUUUUUPER! :-) .... nur viel zu kurz.
Nach einer kleinen Umbaupause war Vintersorg dran.
Inzwischen hatten A. und ich unsere Position in der 2. Reihe aufgegeben und waren ein Stückchen nach hinten gerückt. Ab dem Auftritt Vintersorg’s war’s einfach nur extrem laut, und ich hab’ mich wiedermal darüber geärgert, kein Oropax zu besitzen. (mittlerweile hab’ ich mir welches gekauft)
Wie oben erwähnt, kannte ich die Typen noch nicht, war allerdings nach einer Weile des Eintauchens in die mir dargebotene Musik hellauf begeistert.
Wie ich bemerkte, taute das Publikum, das größtenteils aus Metalheads und „Schwarzen" bestand, nach und nach auf....hmmm... oder es waren einfach nur mehr Fans von denen anwesend. Jedenfalls gab es auch bei denen nichts zu meckern... abgesehen davon, dass ich noch nicht schwerhörig genug war/bin, um die Lautstärke als angenehm empfunden zu haben.
Die folgende Pause nutzten wir zum Durststillen. (Cola! nix Alkohol!) Ach ja, und ich hielt krampfhaft nach einer Sitzgelegenheit Ausschau.... wieder erfolglos.
Als Rotting Christ spielten, setzten Kopfschmerzen bei mir ein. Es war nicht bloß laut, sondern zudem recht unmelodiös, was die da boten. Ich hab’ nichtmal verstanden, in welcher Sprache „gesungen" wurde. Dennoch fand ich deren Darbietung nicht schlecht. Ein wenig zu eintönig für meinen Geschmack, ja, jedoch durchaus hörbar. Außerdem brachten mich meine Stiefel um, sodass ich nicht länger dazu bereit war, die Musik zu genießen.
Viel aufregender fand ich es, die headbangenden Damen und Herren zu beobachten.
Eine kleine Episode dazu: Zwischen einem schwarz- gewandten Mädl und mir saß ein junger Mann in seinem Rollstuhl. Die schwarze Dame, die ihre lange Mähne rhythmisch kreisen ließ, überzeugte sich mehrmals zwischendurch davon, dass sie dem Rollifahrer keine Unannehmlichkeiten bereitete. Dem scheint’s nichts ausgemacht zu haben, ab und an die Haarpracht der Dame im Gesicht gespürt zu haben. Der Anblick fliegender Mähnen (und derer waren an jenem Abend viele zu sehen) im Rausch der Musik ist schon ‘was Tolles. :-)
Eine weitere „Sehenswürdigkeit" war die Herrentoilette, die die ganze Zeit offenstand und von meiner Position während des Auftritts von Rotting Christ gar wunderbar einzusehen war. bäääääh!
Als letztes enterte Tristania die Bühne, und ich war froh, dass das Ende des Konzerts nicht mehr lange auf sich warten lassen würde, denn es fiel mir immer schwerer, die Schmerzen in den Füßen zu ertragen.
Die Band erinnert mich stark an L’Âme Immortelle: eine hübsche Sängerin mit einer zuckersüßen Engelsstimme (naja...) und ein Kerl, der tiefe, böse Laute von sich gibt. Tristania verfügen zusätzlich über einen Sänger (sowie einige Instrumentalisten: Keyboarder, Drummer, Gitarrist, Bassist), der eine recht angenehme Gesangsstimme vorweisen kann. Eben jener gefiel mir von den drei Frontherrschaften am besten, obwohl sein Micro wohl zu leise eingestellt und er kaum zu vernehmen war.
Die Sängerin setzte sich gekonnt in Szene, ließ ihre Reize spielen... .... Die anwesenden männlichen Konzibesucher konnten sich wirklich nicht beschweren. Jedes Mal, wenn sie ihren Durst stillen wollte, beugte sie sich grazil bis zur Wasserflasche hinunter und zeigte dabei, was sie zu bieten hat.
Naja, mich hat der lockenköpfige (dritte) Sänger mehr gereizt.
Tristania war die einzige Band des Abends, die sowas ähnliches wie eine Show geboten hatte.
Deren Musik ist nicht übel, muss ich aber nicht auf CD haben.
Alles in allem: eine recht nette Veranstaltung.
A. wollte gar nicht gehen, weil er bis zum Schluss dachte, Finntroll würde doch noch auftreten. Er hat sich gewundert, als nach Tristania niemand mehr auf die Bühne kam. Ich musste ihn erst davon überzeugen, dass das Konzert vorbei war.
Auf dem Nachhauseweg verpassten wir die letzte U- Bahn und leisteten uns eine teure Taxifahrt. ...
Am 25. September sollten Tristania, Rotting Christ, Vintersorg, Finntroll und Madder Mortem anlässlich der world-of-glass- Tour eine Stippvisite im Razzle Dazzle in Berlin einlegen. Mich interessierte eigentlich bloß die zuletzt genannte Band, da ich von den anderen bis dato lediglich den Bandnamen - und keinerlei musikalische Ergüsse - kannte.
Ungefähr eine Woche (plus ein paar Tage, schätze ich) vor dem angesetzten Konzerttermin, machten A. und ich uns auf die Suche nach Tickets. A. klapperte alle (?) Vorverkaufsstellen in Berlin ab.... ohne Erfolg! Unser Plan B war es, direkt beim Veranstalter um die begehrten Karten zu bitten. Nach dem Durchblättern diverser Düster- und Metal- Zeitschriften, konnten wir selbst den nicht identifizieren. Also musste schnell ein Plan C her. Zunächst durchsurfte ich das www nach nützlichen Informationen und fand dabei heraus, dass Finntroll die Tour abgesagt hatte. :-(
Plan D war dann auch schnell ausgetüftelt: Razzle Dazzle kontaktieren. Tja, unser größter Erfolg war es, den Anrufbeantworter des Clubs an die Strippe zu bekommen, was uns nicht wirklich weiterhalf.... nichts mit Kartenvorbestellung! Und wir zweifelten sogar schon die Richtigkeit des angekündigten Events an.
Weil alle unsere Bemühungen, an Karten zu kommen, nicht fruchteten, entschlossen wir uns (was hätten wir sonst tun können?), das Risiko, vor verschlossenen Toren zu stehen - bzw. bei tatsächlichem Stattfinden des Konzerts, keine Tickets mehr abstauben zu können - , einzugehen. Gesagt, getan.
Ursprünglich hatte ich vorgehabt, am Vormittag jenen Tages mit Bus & Bahn Richtung Berlin zu starten, sodass A. und mir genug Zeit bleiben würde, bereits am Nachmittag zum Club zu tingeln, um zu erfahren, ob überhaupt irgendwas dort steigen würde. Dann aber hatte ich mich meinen Eltern und meinem Bruder, die mit dem Auto in die Hauptstadt fahren wollten, um meinen Neffen dort im Krankenhaus zu besuchen, angeschlossen.
Gegen 17 Uhr selbigen Tages verließen wir die Säuglings- Intensivstation, meine Eltern setzten mich an der nächsten U-Bahn- Station ab, und ich wuselte mich bis zu A.’s Wohngegend durch. Als ich an der Zielhaltestelle angelangt war, verließ mich mein kärglicher Orientierungssinn vollends. Also rief ich A., der mich halbwegs aus dem „Irrgarten„ lotste, an. Er kam mir sogar entgegen, denn ich hatte - man glaubt es kaum! - doch noch den richtigen Ausgang gefunden.
Ich schweife ab, oder?
In A.’s Wohnung angekommen, stärkten wir uns bei einem kleinen Plausch, und danach belagerte ich das Bad, um mich zurechtzumachen. [Dummerweise hatte ich mich erneut dazu entschieden, meine Stiefel, die mir schon während des WGT die Hölle auf Erden bereiteten, anzuziehen. Darum verlief das folgende Konzert für mich mit grausamsten Qualen und dem ständigen Wunsch, meine schmerzenden Füße irgendwie zu entlasten, was aber kaum möglich war, denn alle Sitzplätze waren besetzt, und auf den Boden wollte ich mich nicht begeben, da mir das Gerangele im Club zu groß = zu gefährlich war.]
Vor einiger Zeit erlebte A. einen Auftritt von Nightwish im Razzle Dazzle, deshalb wusste er, wo der besagte Club gelegen ist.
Nach einer relativ langen U- und S-Bahn- Fahrt und einem Fußmarsch (meine Füße!!! uuaaaah!), während wir uns einen Plan E überlegten, sollten wir auf das musikalische Vergnügen verzichten müssen, sichteten wir einige schwarz- gekleidete Leute vor uns und atmeten erleichtert aus. Nachdem wir einen dunklen Hof (?) passiert hatten, der weitere Nachtmenschen zu Tage förderte (wow! welch’ Formulierung!), erblickten wir die „Abendkasse„, stellten uns an und ergatterten die heiß- begehrten Tickets.
Etwa 30 min später tat sich ‘was auf der Bühne.... und Madder Mortem ließ sich sehen. Ich musste unbedingt mit meinem vollen Durchblick angeben und hab’ die Frontfrau von MM glatt mit ihrem Bruder, dem Gitarristen, verwechselt. Oh, Gott, war das peinlich, als Agnete (als letzte) auf die Bühne kam, und ich meinen Irrtum richtigstellen musste. A. fragte mich noch mehrmals, ob ich mir sicher sei, dass der Gitarrist männlich ist. Ich dazu: „Jaahaaaa, das sieht man doch!!! *grummel*"
Mir kam es so vor, als hätte MM allen Fans - außer meiner Wenigkeit - den Zutritt ins Razzle Dazzle verweigert. Soll heißen: große Begeisterung wollte bei denen nicht aufkommen, was mich erstaunt, denn musikalisch und stimmlich waren sie klasse! :-)
Gespielt wurden drei Songs von „all flesh is grass", zwei vom 1. Album namens „Mercury" und einer vom demnächst erscheinenden Silberling. (oder waren’s zwei brandneue und ein alter? *grübel*) Wie dem auch sei... ich fand’s spitzenmäßig. Agnete’s Stimme ist live nicht schlechter als auf Platte. ... beeindruckend, was diese Frau aus ihrer Kehle schmettern kann! An ihren Jungs hatte ich auch nichts auszusetzen. SUUUUUPER! :-) .... nur viel zu kurz.
Nach einer kleinen Umbaupause war Vintersorg dran.
Inzwischen hatten A. und ich unsere Position in der 2. Reihe aufgegeben und waren ein Stückchen nach hinten gerückt. Ab dem Auftritt Vintersorg’s war’s einfach nur extrem laut, und ich hab’ mich wiedermal darüber geärgert, kein Oropax zu besitzen. (mittlerweile hab’ ich mir welches gekauft)
Wie oben erwähnt, kannte ich die Typen noch nicht, war allerdings nach einer Weile des Eintauchens in die mir dargebotene Musik hellauf begeistert.
Wie ich bemerkte, taute das Publikum, das größtenteils aus Metalheads und „Schwarzen" bestand, nach und nach auf....hmmm... oder es waren einfach nur mehr Fans von denen anwesend. Jedenfalls gab es auch bei denen nichts zu meckern... abgesehen davon, dass ich noch nicht schwerhörig genug war/bin, um die Lautstärke als angenehm empfunden zu haben.
Die folgende Pause nutzten wir zum Durststillen. (Cola! nix Alkohol!) Ach ja, und ich hielt krampfhaft nach einer Sitzgelegenheit Ausschau.... wieder erfolglos.
Als Rotting Christ spielten, setzten Kopfschmerzen bei mir ein. Es war nicht bloß laut, sondern zudem recht unmelodiös, was die da boten. Ich hab’ nichtmal verstanden, in welcher Sprache „gesungen" wurde. Dennoch fand ich deren Darbietung nicht schlecht. Ein wenig zu eintönig für meinen Geschmack, ja, jedoch durchaus hörbar. Außerdem brachten mich meine Stiefel um, sodass ich nicht länger dazu bereit war, die Musik zu genießen.
Viel aufregender fand ich es, die headbangenden Damen und Herren zu beobachten.
Eine kleine Episode dazu: Zwischen einem schwarz- gewandten Mädl und mir saß ein junger Mann in seinem Rollstuhl. Die schwarze Dame, die ihre lange Mähne rhythmisch kreisen ließ, überzeugte sich mehrmals zwischendurch davon, dass sie dem Rollifahrer keine Unannehmlichkeiten bereitete. Dem scheint’s nichts ausgemacht zu haben, ab und an die Haarpracht der Dame im Gesicht gespürt zu haben. Der Anblick fliegender Mähnen (und derer waren an jenem Abend viele zu sehen) im Rausch der Musik ist schon ‘was Tolles. :-)
Eine weitere „Sehenswürdigkeit" war die Herrentoilette, die die ganze Zeit offenstand und von meiner Position während des Auftritts von Rotting Christ gar wunderbar einzusehen war. bäääääh!
Als letztes enterte Tristania die Bühne, und ich war froh, dass das Ende des Konzerts nicht mehr lange auf sich warten lassen würde, denn es fiel mir immer schwerer, die Schmerzen in den Füßen zu ertragen.
Die Band erinnert mich stark an L’Âme Immortelle: eine hübsche Sängerin mit einer zuckersüßen Engelsstimme (naja...) und ein Kerl, der tiefe, böse Laute von sich gibt. Tristania verfügen zusätzlich über einen Sänger (sowie einige Instrumentalisten: Keyboarder, Drummer, Gitarrist, Bassist), der eine recht angenehme Gesangsstimme vorweisen kann. Eben jener gefiel mir von den drei Frontherrschaften am besten, obwohl sein Micro wohl zu leise eingestellt und er kaum zu vernehmen war.
Die Sängerin setzte sich gekonnt in Szene, ließ ihre Reize spielen... .... Die anwesenden männlichen Konzibesucher konnten sich wirklich nicht beschweren. Jedes Mal, wenn sie ihren Durst stillen wollte, beugte sie sich grazil bis zur Wasserflasche hinunter und zeigte dabei, was sie zu bieten hat.
Naja, mich hat der lockenköpfige (dritte) Sänger mehr gereizt.
Tristania war die einzige Band des Abends, die sowas ähnliches wie eine Show geboten hatte.
Deren Musik ist nicht übel, muss ich aber nicht auf CD haben.
Alles in allem: eine recht nette Veranstaltung.
A. wollte gar nicht gehen, weil er bis zum Schluss dachte, Finntroll würde doch noch auftreten. Er hat sich gewundert, als nach Tristania niemand mehr auf die Bühne kam. Ich musste ihn erst davon überzeugen, dass das Konzert vorbei war.
Auf dem Nachhauseweg verpassten wir die letzte U- Bahn und leisteten uns eine teure Taxifahrt. ...
Cinnamonia - 25. Sep, 21:24






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