damals,... vor drei Jahren
The 69 Eyes + Sulpher [15. Oktober 2002, Berlin]
Was sich auf Anhieb (bin bereits fleißig dabei, Details zu vergessen) von meiner Gedächtnis-Kartei "69-Eyes-Konzi + Drumherum" abrufen lässt, liest sich wie folgt:
Gemäß Information auf der Eintrittskarte sollten sich die 69 Augen am vergangenen Dienstag um 21 Uhr auf der Bühne des ColumbiaFritz einfinden. Via Internet hatten wir in Erfahrung gebracht, dass Sulpher, die dann mit düster-angehauchten Rock/Metal(?)-Electro- Tönen aufwarteten, als Support gebucht waren.
Weil es immer so eine Sache ist, nach 'nem Konzibesuch 'ne U-Bahn Richtung Wohnung zu erwischen, nahmen wir vorsorglich das Auto. Die Parkplatzsuche verlief überraschenderweise problemlos. Das mag daran liegen, dass an jenem Abend nichts in der Columbiahalle steigen sollte.
Auf dem Weg vom Parkplatz zum anvisierten Veranstaltungsort sichteten wir nur vereinzelt Leute, die eindeutig so aussahen, als hätten sie dasselbe vor (wie wir). Vor der Halle waren's dann doch ein paar mehr. Kurzum: Das ColumbiaFritz war etwas später brechend voll.
Beim Einlass ging uns mein Brüderchen verloren. Obgleich es (also das Brüderchen) in dem gesitteten Gedrängel (widerspricht sich das?) direkt hinter A. und mir stand, war der "Kleine" auf einmal verschwunden, als wir uns nach dem Abchecken von Ticket, Tasche und Körper nach ihm umsahen. PANIK!!! ;-)
Wenn mich nicht alles täuscht, hat er es bewältigt, in den verbleibenden ca. zwei Metern bis zur Tür so ziemlich allen Leuten, die vorerst hinter ihm standen, den Vortritt zu geben. Großes Aufatmen, als der Kleine endlich die Vorhalle betrat.
Nachdem wir unsere Jacken abgegeben, den Merchandisingstand, wo unter anderem Sulpher-Shirts mit der Aufschrift "my fuck is harder than a prison fuck" und 69-Augen-Aufkleber, die die Finnen als "Helsinki Vampyres" bezeichneten, angeboten wurden, belächelt und unseren Durst gestillt hatten, ging's los. [Ach ja, auf der Toilette war ich vorher auch noch. (Welch' winziges, enges Etwas von einer Bedürfnisanstalt!)]
Zur Musik Sulphers hatte ich ja eingangs 'was geschrieben. Als Opener war die Band akzeptabel... nicht unbedingt innovativ, aber ganz nett als Einstieg in einen gothic-lastigen Klänge-Abend. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich sogar lieber ein full-time-Konzert von Sulpher (anstelle des von den Augen) hören wollen, denn von der Atmosphäre, die erzeugt wurde, her, lag mir die mir bis dato fremde Band an jenem Abend eher.
Nach der üblichen Umbaupause, während der die Wirkung des heruntergestürzten Rotweines merklich nachließ, kamen - unter enthusiastischen Begrüßungen seitens des Publikums - The 69 Eyes auf die Bühne.... und ich hatte keinerlei Bock auf die Poser. Es war sowieso nicht gerade ein Abend, an dem ich große Lust dazu hatte, einem Konzert beizuwohnen.
Der Zigarettenqualm reizte mich, sodass ich Mühe damit hatte, mein Gehüstel möglichst zu minimieren; des Weiteren sah ich alles verschwommen, da ich mit meiner Ersatzbrille (mit schwächeren Gläsern, als ich sie bräuchte) unterwegs war, weil meine "Alltagsbrille" bei meinem Optiker zur Reparatur herumliegt.
Wie dem auch sei...
Die ersten 15 oder 20 Minuten waren schlichtweg fade. Live hörte sich das poppige Zeug der „paris kills"-CD viel blöder an, zumal Jyrki, der posende Sänger der Gruppe, den Text nicht 100%ig zu beherrschen schien und manchmal falsch sang oder einfach vor sich hin brubbelte. A. meinte hinterher, die Instrumente seien nicht ordentlich eingestellt gewesen. Mir ist das gar nicht aufgefallen; womöglich deswegen, weil mir allein das Gepose und Falschsingen schon tierisch auf den Keks ging.
Als zu rockigen Songs von "wasting the dawn" sowie "blessed be" gewechselt wurde, stieg meine Begeisterung um ein Vielfaches. Das war dann gar nicht 'mal sooo schlecht. ;-)
Vor den beiden Zugaben ("Stigmata" und "Brandon Lee") wurden wir vom halbnackten [*lechz*] Drummer darauf aufmerksam gemacht, dass Jyrki Geburtstag hat (wäre wohl keinem in den Sinn gekommen... HAHA!!! Ständig brüllten irgendwelche Leute "Happy Birthday, Jyrki!" während der kurzen Pausen zwischen den Songs.) und dazu aufgefordert, dem offensichtlich angesäuselten Spargeltarzan ein Ständchen darzubringen. Naja... Als die letzten Töne von "Brandon Lee" verhallten, scheuchte ich meine Begleiter zur Garderobe. Ich wollte nur noch 'raus...
Wahrscheinlich hätte ich mehr Spaß gehabt, wenn ich a) besser hätte sehen können und b) völlig gesund gewesen wäre. Dies bitte ich dabei zu berücksichtigen. ;-)
...
by the way: HAPPY BIRTHDAY, JYRKI! :-)
Was sich auf Anhieb (bin bereits fleißig dabei, Details zu vergessen) von meiner Gedächtnis-Kartei "69-Eyes-Konzi + Drumherum" abrufen lässt, liest sich wie folgt:
Gemäß Information auf der Eintrittskarte sollten sich die 69 Augen am vergangenen Dienstag um 21 Uhr auf der Bühne des ColumbiaFritz einfinden. Via Internet hatten wir in Erfahrung gebracht, dass Sulpher, die dann mit düster-angehauchten Rock/Metal(?)-Electro- Tönen aufwarteten, als Support gebucht waren.
Weil es immer so eine Sache ist, nach 'nem Konzibesuch 'ne U-Bahn Richtung Wohnung zu erwischen, nahmen wir vorsorglich das Auto. Die Parkplatzsuche verlief überraschenderweise problemlos. Das mag daran liegen, dass an jenem Abend nichts in der Columbiahalle steigen sollte.
Auf dem Weg vom Parkplatz zum anvisierten Veranstaltungsort sichteten wir nur vereinzelt Leute, die eindeutig so aussahen, als hätten sie dasselbe vor (wie wir). Vor der Halle waren's dann doch ein paar mehr. Kurzum: Das ColumbiaFritz war etwas später brechend voll.
Beim Einlass ging uns mein Brüderchen verloren. Obgleich es (also das Brüderchen) in dem gesitteten Gedrängel (widerspricht sich das?) direkt hinter A. und mir stand, war der "Kleine" auf einmal verschwunden, als wir uns nach dem Abchecken von Ticket, Tasche und Körper nach ihm umsahen. PANIK!!! ;-)
Wenn mich nicht alles täuscht, hat er es bewältigt, in den verbleibenden ca. zwei Metern bis zur Tür so ziemlich allen Leuten, die vorerst hinter ihm standen, den Vortritt zu geben. Großes Aufatmen, als der Kleine endlich die Vorhalle betrat.
Nachdem wir unsere Jacken abgegeben, den Merchandisingstand, wo unter anderem Sulpher-Shirts mit der Aufschrift "my fuck is harder than a prison fuck" und 69-Augen-Aufkleber, die die Finnen als "Helsinki Vampyres" bezeichneten, angeboten wurden, belächelt und unseren Durst gestillt hatten, ging's los. [Ach ja, auf der Toilette war ich vorher auch noch. (Welch' winziges, enges Etwas von einer Bedürfnisanstalt!)]
Zur Musik Sulphers hatte ich ja eingangs 'was geschrieben. Als Opener war die Band akzeptabel... nicht unbedingt innovativ, aber ganz nett als Einstieg in einen gothic-lastigen Klänge-Abend. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich sogar lieber ein full-time-Konzert von Sulpher (anstelle des von den Augen) hören wollen, denn von der Atmosphäre, die erzeugt wurde, her, lag mir die mir bis dato fremde Band an jenem Abend eher.
Nach der üblichen Umbaupause, während der die Wirkung des heruntergestürzten Rotweines merklich nachließ, kamen - unter enthusiastischen Begrüßungen seitens des Publikums - The 69 Eyes auf die Bühne.... und ich hatte keinerlei Bock auf die Poser. Es war sowieso nicht gerade ein Abend, an dem ich große Lust dazu hatte, einem Konzert beizuwohnen.
Der Zigarettenqualm reizte mich, sodass ich Mühe damit hatte, mein Gehüstel möglichst zu minimieren; des Weiteren sah ich alles verschwommen, da ich mit meiner Ersatzbrille (mit schwächeren Gläsern, als ich sie bräuchte) unterwegs war, weil meine "Alltagsbrille" bei meinem Optiker zur Reparatur herumliegt.
Wie dem auch sei...
Die ersten 15 oder 20 Minuten waren schlichtweg fade. Live hörte sich das poppige Zeug der „paris kills"-CD viel blöder an, zumal Jyrki, der posende Sänger der Gruppe, den Text nicht 100%ig zu beherrschen schien und manchmal falsch sang oder einfach vor sich hin brubbelte. A. meinte hinterher, die Instrumente seien nicht ordentlich eingestellt gewesen. Mir ist das gar nicht aufgefallen; womöglich deswegen, weil mir allein das Gepose und Falschsingen schon tierisch auf den Keks ging.
Als zu rockigen Songs von "wasting the dawn" sowie "blessed be" gewechselt wurde, stieg meine Begeisterung um ein Vielfaches. Das war dann gar nicht 'mal sooo schlecht. ;-)
Vor den beiden Zugaben ("Stigmata" und "Brandon Lee") wurden wir vom halbnackten [*lechz*] Drummer darauf aufmerksam gemacht, dass Jyrki Geburtstag hat (wäre wohl keinem in den Sinn gekommen... HAHA!!! Ständig brüllten irgendwelche Leute "Happy Birthday, Jyrki!" während der kurzen Pausen zwischen den Songs.) und dazu aufgefordert, dem offensichtlich angesäuselten Spargeltarzan ein Ständchen darzubringen. Naja... Als die letzten Töne von "Brandon Lee" verhallten, scheuchte ich meine Begleiter zur Garderobe. Ich wollte nur noch 'raus...
Wahrscheinlich hätte ich mehr Spaß gehabt, wenn ich a) besser hätte sehen können und b) völlig gesund gewesen wäre. Dies bitte ich dabei zu berücksichtigen. ;-)
...
by the way: HAPPY BIRTHDAY, JYRKI! :-)
Cinnamonia - 15. Okt, 22:42






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