damals,... vor zwei Jahren

Marilyn Manson + Peaches [20. November 2003, Berlin]

Der angekündigte "special guest" stellte sich als Peaches heraus. Zum Glück hatte ich vorher davon Wind bekommen, also machten wir - A. & ich - uns absichtlich später als gewöhnlich gen Ex-Velodrom auf die Socken.

Dort eingetroffen - mittlerweile war Peaches schon am Rumplärren - reihten wir uns in die Warteschlange ein. Erfreulicherweise wurde man relativ schnell abgefertigt. Und "schwupps!" waren wir drin!

Nachdem meine Jacke abgegeben, die Damentoilette aufgesucht, 'ne Cola verdrückt und die Ohrstöpsel platziert war(en), erstürmten wir die eigentliche Konzerthalle.

Die restlichen Peaches-Darbietungen, die doch etwas besser waren als das, was wir im Sommer vorm Björk-Auftritt erdulden mussten, verfolgten wir mit leichtem Amüsement.

Ehe es mit Manson weiterging, lud die nicht enden wollende Umbaupause dazu ein, das Publikum genauer zu betrachten. Wie beim letzten Mal (Februar 2001) setzte sich selbiges aus den unterschiedlichsten Leutchen zusammen.... Punks, Metaller, Grufties, Glatzen, "Normalos" und ein paar Manson-Doubles.

Mit "this is the new shit" eröffneten die Glam-Rock-Boys von Marilyn Manson ihren Teil des Konzert-Abends. Es folgte ein musikalischer Querschnitt durch (nahezu) alle bisher veröffentlichten Silberlinge der Band; so feierten die angereisten Fans bei den hingebretterten Songs, wie z.B. "tourniquet", "great big white world", "disposable teens", "coma white", "tainted love", "sweet dreams", "rock is dead", "the dope show", "the beautiful people", "the fight song", "irresponsible hate anthem", "the golden age of grotesque" u.a., mächtig ab.

Die Show war - wie üblich/erwünscht/erwartet - erste Sahne... und leider schon nach ca. 75 min (inklusive einer Zugabe) vorbei. ... Wie frau es kennt, wechselte Mansons Outfit so dann und wann... und zwar parallel zur Umgestaltung der Bühnendekoration. ... Als visuelle Verstärkung hatte Manson zwei hübsche Tänzerinnen, die ihre weiblichen Reize prima auszuspielen vermochten, dabei.

Was noch?

Von der Stimmung her war's ähnlich, wie mein erstes Manson-Konzert-Erlebnis; allerdings hatte ich seinerzeit mehr Spaß.

Hmm...

Hätte ich damals - vor zwei Jahren - gewusst, dass ich A. nie wiedersehen würde, dann...

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