damals,... vor vier Jahren
Tool + Pablo [21. Mai 2002, Berlin]
Es war klar, dass das Konzert ausverkauft sein würde, da es das einzige Clubkonzi innerhalb Deutschlands sein sollte. Darum war es auch nicht erstaunlich, auf dem Weg zur Columbiahalle auf Leute, die nach Tickets suchten, zu treffen.
In der Halle angekommen, besichtigten wir zuerst den Merchandisingstand. Wie befürchtet, waren mir die zum Verkauf ausgelegten Waren dann doch zu teuer. (Das billigste T-Shirt sollte 28 Euro kosten. *grusel*) Also: auf zur Bar, um den Durst zu stillen. Ausnahmsweise blieb ich bei Cola, weil mich nicht danach drängte, bei dieser Hitze im Alkoholrausch zusammenzuknicken. ;-)
Vor Konzertbeginn hatten A. und ich uns darauf geeinigt, nicht unbedingt bis zur ersten Reihe hervordringen zu müssen, denn bei Tool - dachten wir - würde es genügen, allein die Musik wahrzunehmen. Tja, und so standen wir irgendwo zwischen dem vorderen Drittel und der Mitte der Halle.
Die Vorband - ein Trio namens Pablo - konnte uns nicht sehr begeistern. Vorher hatten wir beide nichts von denen vernommen und kamen überein, dass es kein Muss ist, die Typen zu kennen.
Deren Auftritt war okay, riss aber niemanden unter den Konzibesuchern zu standing ovations hin.
Nun zu Tool:
Während der gesamten Show der Amis wurden typische Tool-Videos auf einer doppelten Leinwand gespiegelt gezeigt, was die musikalische Darbietung der Herren verstärkte und eine ganz eigene Atmosphäre entstehen ließ. [Wunderprächtig wär's gewesen, wenn ich mehr als bloß winzige Bruchstücke davon gesehen hätte. Wie sonst auch, hab' ich die Riesen unter den Konzigängern wieder magisch angezogen, sodass meine Sicht stark beeinträchtigt wurde. *grummel*]
Die Spielweise von Tool war - meines Erachtens - erste Sahne.... perfekt! (lediglich der Gesang wich vielleicht maximal zwei Sekunden lang von dem auf der Konserve ab) Leider...! Ich meine, ich hab' den Bassisten ab und an erblicken können; den Drummer und den (sitzenden) Gitarristen auch gaaanz kurz,... ABER.... vom Sänger, der sich nach Aussagen von A. die meiste Zeit irgendwo hinterm Gitarristen versteckte, hab' ich gar nichts - außer der Stimme - wahrgenommen. Von daher hätte ich's mir mit "Lateralus" im Ohr auf meiner Couch gemütlich machen können, anstatt in der drängelnden Menschenmenge [da hat nicht etwa jemand 'rumgepogt, geheadbangt oder so... NEIN! ...( wäre ja bei solcher Musik nicht unbedingt vorstellbar)... naja, okay... wenige! ... einige Leutchen versuchten, in Richtung Bühne vorzustoßen, um doch noch einen Blick auf die Band erhaschen zu können, nehme ich 'mal an] nach Luft zu japsen. Also echt... ein paar kleine Patzer wären mir lieber gewesen.
Fazit: tolle Musik, tolle Bilder, ABER: live erwarte ich wenigstens winzige „Patzer", sonst wird's langweilig, wenn man von der Show kaum etwas mitbekommt :-(
Es war klar, dass das Konzert ausverkauft sein würde, da es das einzige Clubkonzi innerhalb Deutschlands sein sollte. Darum war es auch nicht erstaunlich, auf dem Weg zur Columbiahalle auf Leute, die nach Tickets suchten, zu treffen.
In der Halle angekommen, besichtigten wir zuerst den Merchandisingstand. Wie befürchtet, waren mir die zum Verkauf ausgelegten Waren dann doch zu teuer. (Das billigste T-Shirt sollte 28 Euro kosten. *grusel*) Also: auf zur Bar, um den Durst zu stillen. Ausnahmsweise blieb ich bei Cola, weil mich nicht danach drängte, bei dieser Hitze im Alkoholrausch zusammenzuknicken. ;-)
Vor Konzertbeginn hatten A. und ich uns darauf geeinigt, nicht unbedingt bis zur ersten Reihe hervordringen zu müssen, denn bei Tool - dachten wir - würde es genügen, allein die Musik wahrzunehmen. Tja, und so standen wir irgendwo zwischen dem vorderen Drittel und der Mitte der Halle.
Die Vorband - ein Trio namens Pablo - konnte uns nicht sehr begeistern. Vorher hatten wir beide nichts von denen vernommen und kamen überein, dass es kein Muss ist, die Typen zu kennen.
Deren Auftritt war okay, riss aber niemanden unter den Konzibesuchern zu standing ovations hin.
Nun zu Tool:
Während der gesamten Show der Amis wurden typische Tool-Videos auf einer doppelten Leinwand gespiegelt gezeigt, was die musikalische Darbietung der Herren verstärkte und eine ganz eigene Atmosphäre entstehen ließ. [Wunderprächtig wär's gewesen, wenn ich mehr als bloß winzige Bruchstücke davon gesehen hätte. Wie sonst auch, hab' ich die Riesen unter den Konzigängern wieder magisch angezogen, sodass meine Sicht stark beeinträchtigt wurde. *grummel*]
Die Spielweise von Tool war - meines Erachtens - erste Sahne.... perfekt! (lediglich der Gesang wich vielleicht maximal zwei Sekunden lang von dem auf der Konserve ab) Leider...! Ich meine, ich hab' den Bassisten ab und an erblicken können; den Drummer und den (sitzenden) Gitarristen auch gaaanz kurz,... ABER.... vom Sänger, der sich nach Aussagen von A. die meiste Zeit irgendwo hinterm Gitarristen versteckte, hab' ich gar nichts - außer der Stimme - wahrgenommen. Von daher hätte ich's mir mit "Lateralus" im Ohr auf meiner Couch gemütlich machen können, anstatt in der drängelnden Menschenmenge [da hat nicht etwa jemand 'rumgepogt, geheadbangt oder so... NEIN! ...( wäre ja bei solcher Musik nicht unbedingt vorstellbar)... naja, okay... wenige! ... einige Leutchen versuchten, in Richtung Bühne vorzustoßen, um doch noch einen Blick auf die Band erhaschen zu können, nehme ich 'mal an] nach Luft zu japsen. Also echt... ein paar kleine Patzer wären mir lieber gewesen.
Fazit: tolle Musik, tolle Bilder, ABER: live erwarte ich wenigstens winzige „Patzer", sonst wird's langweilig, wenn man von der Show kaum etwas mitbekommt :-(
Cinnamonia - 21. Mai, 16:35






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